Lernen durch Ausprobieren und Forschen
Am babelsberger filmgymnasium und an der Neuen Gesamtschule Babelsberg lernen die Schüler*innen nicht nur aus Büchern. Sie beobachten, vergleichen, dokumentieren Ergebnisse, entwickeln eigene Fragestellungen, überprüfen ihre Ideen im praktischen Arbeiten und ziehen eigene Schlussfolgerungen. So entsteht Lernen, das nachhaltig wirkt – weil es verstanden und erlebt wird und damit wesentlich effektiver ist als durch reines Zuhören
Im Unterricht zeigt sich das zum Beispiel durch:
- naturwissenschaftliche Experimente im Unterricht und in Projektwochen
- die Herstellung eigener Produkte von Chemieunterricht bis zum Schulgarten
- praktische Gestaltungsprozesse im Kunstunterricht
- technische und kreative Projektarbeit, z. B. im Film- oder Theaterbereich
- Bauen von Windrädern und Getrieben im Technikunterricht
- Lernen an außerschulischen Lernorten wie Museen oder Forschungsorten
So erleben unsere Lernenden, dass Wissen nicht nur im Kopf entsteht, sondern auch im Handeln.
Warum experimentelles Lernen besonders wirksam ist
Aktuelle Erkenntnisse der Lernforschung zeigen: Lernen gelingt besonders nachhaltig, wenn die Schüler*innen aktiv beteiligt sind. Wer selbst ausprobiert, versteht Zusammenhänge besser, erinnert Inhalte länger und entwickelt Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Es stärkt selbstständiges Denken und Problemlösen, fördert Motivation und Interesse am Lernen, unterstützt Teamfähigkeit und Kommunikation und erleichtert den Transfer von Wissen auf neue Situationen.
Gerade im Experiment gehört es dazu, Hypothesen zu prüfen, Ergebnisse zu hinterfragen und auch Fehler als Teil des Lernprozesses zu verstehen. So entstehen wichtige Kompetenzen für selbstständiges Lernen weit über die Schulzeit hinaus.
So entsteht Lernen, das Orientierung gibt, Interesse weckt und Handlungskompetenz stärkt.

